Die Tonformate:
Dolby Digital , DTS sind die wichtigsten Tonformate. THX ist eine Oualitätsnorm !
Heute sind digitale Surround-Formate Standard. Die bekanntesten, Dolby Digital und DTS, verfügen über wenigstens fünf eigenständige, sogenannte "diskrete" Kanäle. Erweiterte Formate verfügen über sechs oder sieben diskrete Kanäle. Für den Anwender sollte es eigentlich unnötig sein, sich um Tonformate zu kümmern . Dennoch wird er sich mit diesem Thema ausseinandersetzen müssen ! Werden doch mindestens 5 Lautsprecher plus Subwoofer (SW) benötigt um Kinosound zu erleben. Daher der Begriff 5.1 System. Für uns heißt das nun konkret, es müssen insgesamt 5 Lautsprecher plus SW im Wohnzimmer untergebracht werden . Hier erwartet uns die erste Herausforderung. 2 Hauptlautsprecher 1 Centerlautsprecher und 2 Hintere Lautsprecher (Rear) plus SW . All diese Lautsprecher sollten in einer bestimmten Symetrie angeortnet werden . Siehe untere Grafik!

Zur Auswahl der Lautsprecher kann ich auf Grund des vielseitigen Angebots nicht eine Empfehlung aussprechen. Hier entscheidet der persönliche Geschmack die Größe der Wohnung und natürlich was man bereit ist auszugeben. Hier hilft nur probehören.
Für mich war es wichtig gute Hauptlautsprecher einzusetzen da sie bei der Musikwiedergabe via CD oder Radio eine entscheidene Rolle spielen . Und bitte Finger weg von diesen kleinen " Brüllwürfeln ". Diese können zwar decent placiert werden, aber ich habe noch keine gehört, die auch gut klingen. Eine gute Wahl ist immer ein 5.1 Komplettsystem mit soliden Hauptlautsprechern. Einen guten Center und zwei Rearspeaker in Dipolausführung.
Dipole sind zwei sich gegenüberliegende Schallwände, die nicht direkt auf das Publikum gerichtet , sondern die den Schall an den Wänden entlang, quer durch den Raum sowie gegen Decke und Boden leiten, damit wird ein diffuses, nicht ortbares Klangfeld erreicht. Genauso funktioniert’s im Kinosaal, wo allerdings zahlreiche an der Rück- und den Seitenwänden angebrachte Lautsprecher für die Surround-Effekte verantwortlich sind.
Ein kräftiger Subwoofer sollte nicht fehlen, nur er kann tiefste Frequenzen lautstark wiedergeben, wie es für den Kinosound vorgesehen wurde . Nebenbei unterstüzt er bei Musikwiedergabe unsere Hauptlautsprecher und wertet diese eine Qualitätstufe höher ein . Vorausgesetzt alles wird richtig eingestellt . Übergangsfrequenz und Pegel.
6 . 1 Systeme

Mit "Dolby Digital Surround EX" encodierte Kinofilme enthalten einen dritten Surround-Kanal, d.h. sie übergeben insgesamt 6 diskrete Kanäle an den AV-Receiver. Im Heimkino-Bereich heißt dieses Format "Dolby Digital EX". Doch ist auch auf DVDs der Begriff "Dolby Digital Surround EX" gebräuchlich. Ein AV-Receiver mit "Dolby Digital EX"-Decodierung erkennt über ein sogenanntes "Flag" (eine Markierung im Datenstrom) automatisch den diskreten sechsten Kanal, decodiert und gibt ihn als eigenständigen Lautsprecherkanal aus.
Vorreiter dieses Systems war GEORGE LUKAS (Star Wars) . Ein Regiesseur der höchste Ansprüche an Bild und Ton stellt. Er wollte das ein Raumschiff akustisch genau mittig hinter dem Puplikum über die Köpfe hinweg zur Leinwandmitte fliegt. Noch bevor der Kinobesucher das Raumschiff sah, hörte er etwas gewaltiges was sich von hinten näherte. Unterstüzt durch ein Bassfundament das den Kinosaal erbeben ließ. Der Effect war spectakulär, konnte man doch beobachten wie einige Kinobesucher die Köpfe einzogen, vor dem Unbekannten was sich beängstigend von hinten näherte.